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Die andere Psychotherapie ...

Sei unfair bei Frust! 6 einfache Fragen für die eigene Handlungsfähigkeit

Frust ist nervig! Frust verhindert, dass wir frei fühlen. Frust blockiert freies Handeln und behindert uns. Wenn wir ihn zu lange aufstauen, blamieren wir uns sogar manchmal. Also was tun?

Nicht nur Psychologen wissen, dass Frust zu Aggression oder Resignation führt. Meistens steckt Frust in uns fest und erschwert, das zu tun, was wir gerne tun würden. Wir grummeln vor uns hin, aber so recht passiert auch nichts. Frust muss sich entladen, aber soweit muss es nicht kommen, denn oft entlädt sich Frust irgendwann unkontrolliert oder unangemessen bei der Arbeit oder in der Familie.

Frust entsteht durch die Nicht-Erfüllung eines Bedürfnisses oder eines Wunsches. Es staut sich etwas auf, aber man weiß nicht so recht, wohin mit der Energie. Meistens ist Frust „ambivalent“, d.h. wir haben mehrere gegensätzliche Gefühle und Gedanken in uns, die gegenseitig einen „Stau“ produzieren.

Zumeist beschuldigen wir jemanden oder etwas, aber insgeheim geben wir uns die Schuld oder fühlen uns minderwertig. Die Lösung ist es, einfach ZU DIR IM STILLEN ehrlich sein, es muss „raus“. Selbst wenn es unfair ist. Denn korrigieren kannst du alles später noch. Sei unfair! Zu dir und zu den anderen „Schuldigen“. Beantworte dir die Fragen so ehrlich wie nur möglich.

Wenn du willst, kannst du mit den folgenden Fragen deine Sichtweisen wieder öffnen und es gar nicht so weit kommen lassen. Nimm dir Zeit bis du spürst, dass die Frage gut beantwortet ist. Beantworte sie nicht nur im Kopf, sie muss auch im „Bauch“ ankommen.

 

1. Was frustriert mich?

 

2. Wem oder was gebe ich die Schuld? (ehrlich sein, auch wenn es unfair ist. Sei unfair!)

 

3. Was denke ich wirklich über mich? (wenn ich mich nicht selbst belüge. Auch hier gilt ehrlich sein, selbst wenn es unfair, einseitig oder widersprüchlich ist!)

 

4. Ist das wirklich so? (warte bis eine Antwort kommt)

 

5. Um welches Gefühl muss ich mich wirklich kümmern? (nenne hier ein echtes Gefühl, nicht „Gedanken“ oder „Bewertungen“)

 

6. Was kann ich für mich tun? (finde etwas ganz konkretes)

 

Ich wünsche dir viel Spaß damit und nutze die so wieder frei gewordene Energie einfach für dich.

Ingo Komenda