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Wenn es bewusst nicht mehr weitergeht ...

Musik für eine individuelle Hypnose – Ingo Komenda – Father Flame

Lieber Leser,

manchmal braucht man keinen Text und die Musik spricht für sich. Meine ersten Gehversuche in der Hypnosemusik, die sich von der herkömmlichen etwas unterscheiden soll, sind noch bescheiden. Trotzdem glaube ich, dass mir mit dem folgenden Stück bereits eine gute Reisebegleitung gelungen ist. Es ist eine dunkle Reise, tief in archaische Strukturen, tief in unsere Vergangenheit.

In Michael Harners Buch „Cave und Cosmos“ beschreibt er eine Visionsreise, in der er alleine in eine Höhle gegangen ist und dort übernachtet hat.

Eine Visionsreise soll uns weiter bringen, neue Horizonte eröffnen, besonders wenn wir feststecken.

Anstatt das du einen Text hörst, gestaltest du die Reise selber. Eine Pfadarbeit. Du nimmst dir etwas ganz konkret und klar formuliert vor.

Wenn ich dieses Stück höre, stelle ich mir vor, mit einem Seil abends, vor dem Sonnenuntergang in diese Höhle gelassen zu werden. Es ist stockdunkel, ich habe zwar Proviant dabei, aber ansonsten lasse ich mich führen. Ich lege mich schlafen. Dann beginne ich die Höhle zu durchschreiten, ich kann sie fühlen und anfassen. Alte Erinnerungen vermischen sich mit dem Ruf der der Archetypen, den Informationsfeldern in und um uns herum. Ich bleibe offen. Frühe nannte man sie Spirits, heute bleibt uns das überlassen, was wir darin sehen. Dies können Krafttiere, Ahnen, Engel oder gar Götter sein, wir können es auch als Symbole unserer Gehirnaktivität sehen.

Ich habe eine Frage, ich stelle sie. Ich warte auf die Antwort, diese kann viele Formen annehmen. Wissen stellt sich ein.

Oder aber: Ich kann mit mir alleine bleiben, ich entscheide. Ich lasse mich führen. Ich erlaube mir alleine zu sein.

 

Nimm dir für dieses Stück Zeit, höre es wenn du nicht weiter weißt; wenn du einen neuen Impuls für dich suchst.

Ich wünsche dir viel Erfolg

Ingo Komenda